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zahlen und fakten
ein ziel in sicht?

Aktuell sind im Schleswig-Holsteinischen Landtag von 73 Abgeordneten nur 23 Frauen vertreten, also 31,5 % (Stand 02/2020), im Deutschen Bundestag liegt der Frauenanteil bei 34,7% (09/2021), auf kommunaler Ebene wir nur rund jedes 4. Mandat (25,61%, 2018) von einer Frau ausgeübt.
Es gibt immer noch 45 Kommunen in Schleswig-Holstein, in denen keine Frau vertreten ist, in 211 Kommunen nur eine Frau, d.h. dass in fast einem Viertel (23,7%) der schleswig-holsteinischen lokalen Vertretungen keine oder nur eine Frau sitzt.
Auch bei den Bürgermeisterinnen in Schleswig-Holstein sehen die Zahlen nicht besonders gut aus: 16,1 % ehrenamtliche Bürgermeisterinnen (01/2019) & 22,5 % hauptamtliche Bürgermeisterinnen (02/2020).

Monitoring zur Landtagswahl am 8. Mai 2022

Wir haben uns die Kandidat:innen zur Landtagswahl genau angesehen: Für den nächsten Landtag kandidieren 441 Personen, der Frauenanteil liegt bei 35,15%. Derzeit liegt der Frauenanteil im Schleswig-Holsteinischen Landtag bei 31,5 %.

Schaut man nur auf die Landeslisten liegt der Frauenanteil bei 41,89%, bei den Kandidat:innen für ein Direktmandat liegt der Frauenanteil lediglich bei 29,35%. Nur vier Frauen führen die Landeslisten ihrer Partei an.

Die vollständige Auswertung kannst Du hier nachlesen:

Pressemitteilung Monitoring vom 7. April 2022

Bericht Monitoring Landtagswahl 2022

 

Landtagswahl 2022
Wahlkampagnen der Parteien

Am 8. Mai sind die Schleswig-Holsteiner:innen aufgerufen einen neuen Landtag zu wählen. Zur Orientierung haben wir Ihnen die Wahlporgramme und Kampagnenseiten, der Parteien zusammengestellt, die Mitglied im LFR sind. (in alphabetischer Reihenfolge)

Bündnis 90/ Die Grünen Schleswig-Holstein

CDU Schleswig-Holstein

Die.Linke Schleswig-Holstein

FDP Schleswig-Holstein

SPD Schleswig-Holstein

SSW

 

 

Parität ist uns wichtig

In ganz Deutschland – sowohl auf Bundesebene als auch in den Bundesländern – diskutieren Fachleute über sogenannte Paritätsgesetze. Ziel solcher Gesetze ist es, die Wahllisten und auch die Direktmandate so aufzustellen, dass nach der Wahl ein Parlament zu gleichen Teilen von Frauen und Männern besetzt ist. Vorbild ist das französische Parité-Gesetz.

Weiterführende Informationen rund um das Thema Parität findest du auch unter:

Unser Ziel.

Wir wollen sichtbar machen und dafür sensibilisieren, dass Frauen zum Wohle der Gesellschaft und zur Festigung der Demokratie in gleicher Zahl wie Männer in Entscheidungsgremien wie Parlamenten und Gemeinderäten vertreten sein müssen.
Nur so kann die grundgesetzliche Aufgabe, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern durch den Staat umzusetzen, in absehbarer Zeit gewährleistet werden. Darüber hinaus bedarf der Fortschritt bei gesellschaftlichen Zukunftsthemen wie digitale Transformation, Klimaschutz oder die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts der demokratischen Legitimation durch das gleichberechtigte Mitgestalten von Frauen und Einbringen ihrer Perspektiven.

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